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Barrierefreier Badumbau

Barrierefreies Bad in Berlin & Brandenburg

Ein Bad, in dem Sie sich sicher bewegen – heute und in zwanzig Jahren. Als Meisterbetrieb bauen wir seit 2003 barrierefreie, seniorengerechte und rollstuhlgerechte Bäder: bodengleiche Dusche, rutschhemmende Fliesen, Haltegriffe und genug Platz – alles aus einer Hand.

  • Planung nach DIN 18040-2
  • Bodengleiche Dusche auch im Altbau
  • Hilfe beim Förderantrag
  • Fester Ansprechpartner
Barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche, Klappsitz und Stützgriffen

Was macht ein Bad barrierefrei?

Ein barrierefreies Bad lässt sich ohne fremde Hilfe nutzen – auch mit Rollator, mit Gehstock oder nach einer Operation. Maßstab ist die DIN 18040-2, die Planungsnorm für barrierefreie Wohnungen. Sie unterscheidet zwei Stufen: barrierefrei nutzbar und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar (die sogenannten „R“-Anforderungen). Für die meisten Menschen reicht die erste Stufe völlig aus.

Die wichtigsten Merkmale eines barrierefreien Bads:

  • Bodengleiche Dusche ohne Duschwanne, mit höchstens 2 cm Absatz – oder ganz schwellenlos.
  • Ausreichend Bewegungsfläche: 120 × 120 cm vor WC, Waschtisch und in der Dusche (rollstuhlgerecht: 150 × 150 cm).
  • Rutschhemmende Fliesen im Nassbereich, damit Sie auch barfuß sicheren Halt haben.
  • Haltegriffe und Stützklappgriffe an WC und Dusche, fest in tragfähigem Untergrund verankert.
  • Breite Tür mit mindestens 80 cm lichter Durchgangsbreite (rollstuhlgerecht: 90 cm), die nach außen öffnet und sich im Notfall von außen entriegeln lässt.
  • Gut erreichbare Armaturen, etwa Einhebelmischer oder Thermostate mit Verbrühschutz.

Seniorengerechtes und altersgerechtes Bad

Die meisten unserer Kundinnen und Kunden kommen nicht wegen einer Norm zu uns, sondern weil der Einstieg in die Badewanne beschwerlich geworden ist. Ein seniorengerechtes Bad setzt genau dort an: Die Wanne verschwindet zugunsten einer bodengleichen Dusche, ein Klappsitz ermöglicht das Duschen im Sitzen, und Griffe geben Halt beim Aufstehen. Ein erhöhtes WC und ein Waschtisch, an dem Sie auch sitzen können, machen den Alltag leichter.

Wer früh plant, gewinnt: Ein altersgerechtes Bad, das beim nächsten Badumbau ohnehin entsteht, sieht nicht nach Pflegebad aus. Mit großformatigen Fliesen, flächenbündigen Abläufen und dezenten Griffen wirkt es modern – und ist trotzdem vorbereitet, wenn sich der Bedarf ändert.

Rollstuhlgerechtes und behindertengerechtes Bad

Für Rollstuhlnutzer gelten strengere Maße: 150 × 150 cm Wendefläche, ein unterfahrbarer Waschtisch, seitlich anfahrbares WC mit Stützklappgriffen auf beiden Seiten und eine Tür mit 90 cm lichter Breite. Oft müssen dafür Wände versetzt oder Türöffnungen verbreitert werden. Diese Arbeiten übernehmen wir ebenfalls – vom Durchbruch über den Trockenbau bis zur fertigen Fliese.

Bodengleiche Dusche: das Herzstück

Die bodengleiche Dusche ist die Maßnahme mit der größten Wirkung. Damit sie dauerhaft dicht bleibt, kommt es auf drei Dinge an: das richtige Gefälle, eine lückenlose Verbundabdichtung unter den Fliesen und einen passenden Ablauf. Wir verwenden – je nach Bausituation – Punktabläufe, Duschrinnen oder Wandabläufe. Ist der Fußbodenaufbau sehr flach, wie in vielen Altbauten mit Holzbalkendecke, prüfen wir flache Systeme oder eine kompakte Hebeanlage.

Als Meisterbetrieb erledigen wir Abdichtung und Fliesenarbeiten selbst. Das heißt: keine Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Firmen und ein Ansprechpartner, der für das Ergebnis geradesteht.

So läuft Ihr barrierefreier Badumbau ab

  1. Schritt 1: Beratung vor Ort

    Wir besichtigen Ihr Bad, messen auf und klären, was Sie im Alltag brauchen – kostenlos.

  2. Schritt 2: Förderung klären

    Wir erstellen das Angebot so, dass Sie es vor Baubeginn bei Pflegekasse oder KfW einreichen können.

  3. Schritt 3: Planung nach DIN 18040-2

    Bewegungsflächen, Duschbereich, Griffe und Türbreite werden verbindlich geplant.

  4. Schritt 4: Umbau aus einer Hand

    Rückbau, Installation, Abdichtung, Fliesen und Montage – ein Ansprechpartner, ein Zeitplan.

  5. Schritt 5: Abnahme & Übergabe

    Gemeinsame Abnahme, Einweisung und alle Unterlagen für Ihre Förderstelle.

Förderung für das barrierefreie Bad

Ein barrierefreies Bad wird von mehreren Stellen gefördert. Die wichtigste Quelle ist die Pflegekasse: Bei einem anerkannten Pflegegrad zahlt sie bis zu 4.180 € je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI). Leben mehrere Anspruchsberechtigte im Haushalt, können sich die Beträge addieren. Zusätzlich gibt es den zinsgünstigen KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“.

Alle Details, den richtigen Ablauf und typische Fehler finden Sie auf unserer Seite Förderung für den barrierefreien Umbau. (Stand: Oktober 2026)

Was kostet ein barrierefreies Bad?

Pauschale Preise sind bei Badumbauten wenig aussagekräftig – zwei Bäder gleicher Größe können sehr unterschiedlich aufwendig sein. Diese Faktoren bestimmen den Aufwand am stärksten:

  • Umfang: nur Wanne gegen Dusche tauschen oder das ganze Bad erneuern
  • Bausubstanz: Altbau mit Holzbalkendecke, Plattenbau oder Einfamilienhaus
  • Lage der Leitungen und des Abflusses
  • Notwendige Wand- oder Türarbeiten
  • Auswahl von Fliesen, Sanitärobjekten und Armaturen

Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein schriftliches, nach Positionen aufgeschlüsseltes Angebot – so, wie es die Pflegekasse für den Antrag braucht.

Barrierefreie Bäder in ganz Berlin und Brandenburg

Unser Betrieb sitzt in Schöneiche bei Berlin, direkt an der östlichen Stadtgrenze. Von hier aus sind wir in allen Berliner Bezirken im Einsatz, von Spandau bis Marzahn-Hellersdorf, und in Brandenburg, etwa in Neuenhagen, Strausberg, Erkner, Woltersdorf, Hoppegarten und Fredersdorf-Vogelsdorf. Wir kennen die typischen Bauweisen der Region: den Gründerzeit-Altbau mit Holzbalkendecke, das Plattenbau-Bad mit Fertigzelle und das Einfamilienhaus aus den 70er-Jahren.

Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Kostenlose Beratung vor Ort

Wir kommen zu Ihnen, messen auf, prüfen die Machbarkeit und erklären Ihnen, welche Förderung infrage kommt – unverbindlich.